Partnerschaftsprojekt für Schulbildung und gegen Kinderarbeit in Indien

Corona-Pandemie - Hunger ist das größte Problem

Obwohl auch im Diözese Kottar die Infektionszahlen steigen, ist der Hunger ein noch größeres Problem. Die meisten Eltern unserer Patenkinder sind Tagelöhner.

Durch die Pandemie haben sie von einem Tag auf den anderen ihren Verdienst verloren und staatliche Hilfen gibt es kaum bis gar nicht.

So brauchen unsere Patenfamilien vor allem Unterstützung um den notwendigen Lebensunterhalt zu sichern.

Ein erster Spendenaufruf unsererseit hat bisher 12.000 € erbracht, die wir sofort weitergeleitet haben. Aber die Pandemie dauert an.

Wenn Sie spenden möchten, dann bitte mit dem Stichwort "Coronahilfe" an das bekannte Konto:

 

Zukunft für Kottar e.V.

Rauffeisenbank Oberpfalz Süd

IBAN: DE06 750620260201811789

 

Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft zur Hilfe.

 

Zwei Bilder von der Übergabe von Reis an die Hungernden (mit unseren Spendengeld gekauft):

Eine Frau erhält ihr Reispaket - Warteschlange vor der Reisausgabe

Vermittlung von Patenschaften gibt es seit 20 Jahren

Seit nunmehr 20 Jahren werden durch "Zukunft für Kottar e.V." Kinderpatenschaften vermittelt, die es den betroffenen Kindern ermöglichen, eine Schule zu besuchen.

Dies konnte der 1. Vorsitzende Konrad Gstettner nicht ohne Stolz beim diesjährigen Informationsabend am 4. August 2018 verkünden.

Diese Vermittlung von Patenscahften ist nach wie vor der Hauptzweck des Vereins.

100 Patenscahften hatte man sich vor 20 Jahren vorgenommen. 1322 sind es in der Zwischenzeit geworden. Eine außerordentliche Erfolgsgeschichte. "Mit zwei weiteren Vereinen zusammen gibt es derzeit ca. 3000 Patenschschaften im Distrikt Kanniya Kumari" berichtet Kassier Hans Kuber am Infoabend. Insgesamt flossen in den 20 Jahren bisher fast 4 Millionen Euro nach Indien. Seinen Kassenbericht schloss er mit den Worten: "Da wir das alle ehrenamtlich leisten, machen die Verwaltungskosten nur 0,8 % aus."

Beim Infoabend berichtete Pfarrer Jeremias anhand von einigen Beispielen vom erfolgreichen Werdegang einzelner Patenkinder nach Abschluss ihrer Schulbildung. Er erzählte von einem jungen Ingieneur, der nun in Muscat gutes Geld verdient und von diesem Geld nun selbst vier Patenkinder unterstützt. Sehr gute Berufsmöglichkeiten haben Patenkinder, wenn sie eine Krankenpflegeausbildung absolvieren. Ein solches ehemaliges Patenkind stellte er am Abend vor. Ein weiters ehemaliges Paetnkind wurde heuer vom Bischof von Nagercoil zum Prister geweiht.

So konnte Pfarrer Jeremias anhand dieser Beispiele aufzeigen, dass die Patenschaften die Lebenschancen der geförderten Kinder beträchtlich erhöhen.

Ein gefördertes Patenkind         Gefördertes Patenkind
 
links der neue Pfarrer, rechts die Kranken-
schwester

Die Vorstandschaft des Vereins

Bei der Mitgliederversammlung am 14. September standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Da sich die allte Vorstandschaft komplett der Wiederwahl stellte, ging die Wahl recht schnell über die Bühne.

Die Vorstandschaft von links nach rechts:

Alois Eichinger (2. Stellvertreter); Verena Bäuml (Beirätin); Franz Eisenschink (1. Stellvertreter); Ida Lankes (Schriftführerin); Konrad Gstettner (Vorsitzender) Anni Handwerker (Beirätin); Hans Kuber (Kassier) und Pfarrer Jeremias

Die gewählte Vorstandschaft